In Bosnien und Herzegowina ist ein Militärhubschrauber der italienischen Armee abgestürzt. Das Fluggerät war Teil der EU-Friedensmission Eufor Althea, die in der Region operiert. Die genauen Umstände des Unglücks sind derzeit noch Gegenstand der Untersuchungen.

Die Opferzahlen variieren in den ersten Berichten leicht. Während der Bürgermeister der Stadt Brčko, Siniša Milić, gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur ANSA von drei Toten sprach, liegen andere Angaben vor, wonach vier Mitglieder der EU-Friedensmission ums Leben gekommen sind. Diese Diskrepanz ist typisch für die erste Phase nach einem solchen Vorfall.

Neben den Todesopfern wurden zahlreiche Personen verletzt. Laut Bürgermeister Siniša Milić kamen zwölf Menschen zu Schaden, während andere Quellen die Zahl der Verletzten auf elf Personen beziffern. Über die Nationalitäten der Betroffenen wurden zunächst keine detaillierten Angaben gemacht, außer der Zugehörigkeit zur italienischen Armee und der EU-Mission.

Der Absturz markiert einen schweren Vorfall für die Mission Eufor Althea in Bosnien und Herzegowina. Die Koordination der Rettungsmaßnahmen erfolgte vor Ort in der Region von Brčko. Weitere offizielle Statements zur Ursache des Absturzes stehen noch aus.